Samstag, 26. September 2009
Jesse Metcalfe in 'Insanitarium'
Jack (Jesse Metcalfe) macht sich Sorgen um seine Schwester Lily (Kiele Sanchez), die nach einem Selbstmordversuch in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde und seitdem keinen Kontakt mehr zu ihm haben darf. Er lässt sich selbst in die Klinik einweisen und muss bald feststellen, dass der Chefarzt Dr. Gianetti (Peter Stormare) an den Patienten ein Medikament testet, dass sie zu blutrünstigen Bestien macht. Gemeinsam mit seiner Schwester und dem Patienten Dave (Kevin Sussman) versucht Jack zu fliehen.

Ab und an sollte man auf Prognosen hören, aber was tut man nicht alles, um "Desperate Housewives" ehemaligen Gärtner Jesse Metcalfe bei seinem Ausflug ins Horror-Genre zu erleben. Allerdings ist dieses Splatter-Machwerk in jeglicher Hinsicht amateurhaft geraten. Dabei fällt nicht nur das steife Spiel des Beaus negativ auf, auch die Darbietungen von Peter Stormare ("Prison Break") als wahnsinniger Anstaltsleiter und Armin Shimerman (Quark aus "Star Trek") als lächerliche Hannibal-Lector-Kopie grenzen an Peinlichkeit. In einer ordentlichen Inszenierung hätte man vielleicht mehr aus den Darstellungen herausholen können, aber in dieser kruden Produktion zwischen Irrenanstalts-Drama und "Resident Evil" (den Titel "Einer flog über das Kuckucksnest" wage ich in dem Zusammenhang gar nicht auszusprechen) funktionieren die einfachsten Szenen nicht. Da helfen auch keine blutigen Splatter-Einlagen, die zur Lächerlichkeit des Films passen, ihn aber dank deutscher Indizierung als "strafrechtlich bedenklich" unnötig aufwerten. Das macht das laue Werk aber auch nicht besser.
Bewertung: 1,5/10 (Moviepilot Prognose 1)


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