Donnerstag, 10. Dezember 2009
Neu auf DVD:
Danny Dyer in 'Doghouse'
Um Ihren Kumpel Vince (Stephen Graham) nach seiner Scheidung aufzumuntern packen ihn seine Freunde, Neil (Danny Dyer), Mikey (Noel Clarke), Matt (Lee Ingleby), Patrick (Keith-Lee Castle), Graham (Emil Marwa) und Banksy (Neil Maskell), um mit ihm ein Wochenende in Moodly einem Dorf, in dem statistisch auf je einen männlichen Einwohner vier Frauen kommen. Doch dort angekommen merken sie recht schnell, dass das vermeintliche Paradies sich als bestialisches Höllenloch entpuppt. Ein von der Armee freigesetzter Virus hat alle Ladys in Männer fressende Furien verwandelt. Verbarrikadiert im örtlichen Spielzeugladen nehmen die Männer den Geschlechterkampf auf - und dieser ist blutig.



"Doghouse" ist ein blutig-böser Splatterfilm, wie er mit seinem rabenschwarzen Humor nur von den Briten kommen kann. Jake West ("Evil Aliens") liefert einen kurzweiligen Horror-Klamauk mit flotter Einleitung, um direkt zu einer skurilen Mischung aus Geschlechterwitz und deftigen Gore-Einlagen zu kommen. Die verquere Handlung erweist sich dabei schnell als Alibi für urkomischen Zombie-Humor, der in perfekt getimeder Inzenierung auf den Zuschauer losgelassen wird. Die schmerzfreisten Szenen hat wieder einmal Danny Dyer ("Severance"), der als vermeindlicher Womanizer dem Wort "Finger Food" eine ganz neue Bedeutung gibt. Trashfilmer West kommt zwar mit seinem Beitrag fürs Fantasy-Film-Festival nicht ganz an den britischen Fun-Klassiker "Shaun of the Dead" heran, sorgt aber für einen Highspeed-Splatter-Spass ohne doppelten Boden.
Bewertung: 9/10 (Moviepilot Prognose 6,1)


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