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Freitag, 13. März 2009
Deutschland sucht den Superstar
Große Diskussion um DSDS-Fanseite
Große Diskussion um DSDS-Fanseite
crizcgn, 23:38h
In den letzten Tagen ist eine große Debatte um die DSDS-Fanseite "dsds-news.de" ausgebrochen. Der Grund dafür ist, dass der Kölner Sender RTL mit einem Einschreiben den Webseiten-Betreiber Philipp Klöckner dazu aufgerufen hat, die Webseite zu schließen und die Domain dem Sender zu übertragen. RTL wirft den Webmaster vor, mit dieser Seite einen kommerziellen Gedanken zu verfolgen. Dazu muss gesagt werden, dass bereits drei Jahre lang die Seite toleriert wurde. Die Folge davon ist, dass sich die Fanszene von DSDS solidarisiert. Nicht nur, dass andere Fanseiten ihren Betrieb aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres eingestellt haben, auch in zahlreichen Blogs und auf diversen Internet-Plattformen werden Stimmen gegen RTL laut.
Die Seite "DSDS-Superstar.de" schreibt auf ihrer Startseite folgendes zu diesem Thema: "DSDS-Superstar.de wird (vorübergehend) geschlossen. Wir sind der Ansicht, dass DSDS-Superstar als freies Forum jedem offen stand seine Meinung zu äußern und sich mit anderen Fans auszutauschen. Im Interview mit RTL kam heraus, dass es RTL ein Dorn im Auge ist, dass andere Personen, die Seiten mit Gewinnerzielungsabsicht betreiben quasi ein Stück vom Kuchen DSDS abbekommen."
Der Betreiber von der betroffenen Seite zeigt sich auf seiner Seite mittlerweile kämpferisch. Sogar ein Anwalt hat sich mittlerweile auf seine Seite gestellt. Dort berichtet er derweil über ähnliche Fälle und auch über die RTL-Maßnahmen bezüglich YouTube.
Quelle Text: www.tv-kult.com

Die Seite "DSDS-Superstar.de" schreibt auf ihrer Startseite folgendes zu diesem Thema: "DSDS-Superstar.de wird (vorübergehend) geschlossen. Wir sind der Ansicht, dass DSDS-Superstar als freies Forum jedem offen stand seine Meinung zu äußern und sich mit anderen Fans auszutauschen. Im Interview mit RTL kam heraus, dass es RTL ein Dorn im Auge ist, dass andere Personen, die Seiten mit Gewinnerzielungsabsicht betreiben quasi ein Stück vom Kuchen DSDS abbekommen."
Der Betreiber von der betroffenen Seite zeigt sich auf seiner Seite mittlerweile kämpferisch. Sogar ein Anwalt hat sich mittlerweile auf seine Seite gestellt. Dort berichtet er derweil über ähnliche Fälle und auch über die RTL-Maßnahmen bezüglich YouTube.
Quelle Text: www.tv-kult.com

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Neu auf DVD:
Nanny diaries
Nanny diaries
crizcgn, 15:50h
Annie Braddock (Scarlett Johansson) hat ein Problem. Kaum in New York angekommen, setzt sie ihr erstes Bewerbungsgespräch in den Sand. Eins ist klar: Die College-Absolventin hat keine Ahnung, was sie aus ihrem Leben machen soll. Sie braucht eine Pause. Im Central Park wird Annie ihr neuer Job in Form eines Fünfjährigen sprichwörtlich vor die Füße geworfen: aus Annie wird Nanny. Von nun an gilt es, den verwöhnten Spross der Familie auf der Upper East Side im Zaum zu halten und zwischen der hochmütigen Mutter Mrs. X (Laura Linney) und deren versnobten Weltanschauung nicht unterzugehen. Diese ist mit zeitintensiven Lunch-Verabredungen, Charity-Dinnern, Yoga-Stunden und der Aufrechterhaltung des schönen Scheins ihrer angeschlagenen Ehe beschäftigt. Ehemann Mr. X (Paul Giamatti) amüsiert sich derweil lieber mit einer Kollegin anstatt mit Frau und Kind. Als sich Annie und Sohn Grayer gegen Tofu-Gerichte, Französisch-Stunden und die nervigen Erziehungsversuche der Mutter verbünden und der unwiderstehliche Nachbar Hayden (Chris Evans), genannt Harvard Hottie, in ihr Leben tritt, ist das Chaos perfekt.
"Nanny Diaries" ist irgendwie ein verschenkter Film. Einerseits hat er einige wirklich schräge Ideen und zauberhafte Momente (Nannys im Museum - Teddybär-Intro). Gleichzeitig verpuffen solche süssen Ansätze aber im absolut oberflächlichen und vorhersehbaren Sumpf der typischen Rom.com Klischees. Vor allem, wenn die mit sich selbst beschäftigte Mutter X zum Ende unüberaschenderweise ihren eigenen Sohn erkennt, geht der Film endgültig im Kitsch unter. Von der provokanten Satire der Vorlage (ein Erfahrungsbericht zweier Nannys) ist nach der hollywoodesken Glattbügelung nicht mehr viel zu sehen. Selbst der (kindgerechte) Witz der Story verpufft ziemlich schnell, und spätestens nach halber Spielzeit läuft die Geschichte nach den üblichen Mechanismen ab. Das tut nicht wirklich weh, hinterlässt aber den Eindruck, dass auch solche Filme das Potential zu mehr hätten.
Bewertung: 5,5/10 (Moviepilot Prognose 7)

"Nanny Diaries" ist irgendwie ein verschenkter Film. Einerseits hat er einige wirklich schräge Ideen und zauberhafte Momente (Nannys im Museum - Teddybär-Intro). Gleichzeitig verpuffen solche süssen Ansätze aber im absolut oberflächlichen und vorhersehbaren Sumpf der typischen Rom.com Klischees. Vor allem, wenn die mit sich selbst beschäftigte Mutter X zum Ende unüberaschenderweise ihren eigenen Sohn erkennt, geht der Film endgültig im Kitsch unter. Von der provokanten Satire der Vorlage (ein Erfahrungsbericht zweier Nannys) ist nach der hollywoodesken Glattbügelung nicht mehr viel zu sehen. Selbst der (kindgerechte) Witz der Story verpufft ziemlich schnell, und spätestens nach halber Spielzeit läuft die Geschichte nach den üblichen Mechanismen ab. Das tut nicht wirklich weh, hinterlässt aber den Eindruck, dass auch solche Filme das Potential zu mehr hätten.
Bewertung: 5,5/10 (Moviepilot Prognose 7)

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Donnerstag, 12. März 2009
Neu auf DVD:
XIII - Die Verschwörung
XIII - Die Verschwörung
crizcgn, 18:51h
Drei Monate nachdem die erste Präsidentin der USA erschossen wurde, wird im Wald ein Irakveteran namens Steve (Stephen Dorff) gefunden, der seine Erinnerung verloren hat. An seinem Hals hat er die Tätowierung "XIII" und er verfügt über superschnelle Reflexe und scheint eine militärische Ausbildung genossen zu haben. Ist er möglicherweise der Scharfschütze, der überall gesucht wird?
Stephen Dorff und Bad Guy Val Kilmer treffen nach dem Gefängnis-Thriller "Felon" erneut aufeinander in diesem TV-Zweiteiler. Der Verschwörungsthriller ist inhaltlich und auch formell nicht nur an dem Stil von Erfolgsserien wie "24" (oder "Prison Break") angelehnt, sondern plündert auch die "Bourne"-Kinoreihe, besonders den Amnesie-Handlungsstrang der "Bourne Identität". Interessanterweise versucht "XIII" als Film die Atmosphäre von "24" einzufangen, was ihm im direkten Vergleich aber ziemlich fad aussehen lässt. Die Serie schafft es auf 24 Folgen (und inzwischen sieben Staffeln) mehr Spannung aufzubauen als diese eher unoriginelle Kopie in doppelter Spielfilm-Länge. Insgesamt ist "XIII" aber durchaus solide Agenten-Kost, die man als Vielgucker mal eben mitnehmen kann.
Bewertung: 4/10

Stephen Dorff und Bad Guy Val Kilmer treffen nach dem Gefängnis-Thriller "Felon" erneut aufeinander in diesem TV-Zweiteiler. Der Verschwörungsthriller ist inhaltlich und auch formell nicht nur an dem Stil von Erfolgsserien wie "24" (oder "Prison Break") angelehnt, sondern plündert auch die "Bourne"-Kinoreihe, besonders den Amnesie-Handlungsstrang der "Bourne Identität". Interessanterweise versucht "XIII" als Film die Atmosphäre von "24" einzufangen, was ihm im direkten Vergleich aber ziemlich fad aussehen lässt. Die Serie schafft es auf 24 Folgen (und inzwischen sieben Staffeln) mehr Spannung aufzubauen als diese eher unoriginelle Kopie in doppelter Spielfilm-Länge. Insgesamt ist "XIII" aber durchaus solide Agenten-Kost, die man als Vielgucker mal eben mitnehmen kann.
Bewertung: 4/10

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Neil Jordans 'Die Fremde in Dir' (2007)
crizcgn, 18:19h
Die New Yorker Radiomoderatorin Erica Bain (Jodie Forster) führt ein zufriedenes Leben und liebt ihren Verlobten abgöttisch. Doch all das wird ihr durch einen brutalen Überfall genommen, bei dem sie schwerste Verletzungen erleidet und ihr Zukünftiger stirbt. Unfähig, dieses Trauma zu verarbeiten, beginnt sie nächtliche Streifzüge durch die Straßen, um die Verantwortlichen aufzuspüren. Es dauert nicht lange, da wird die Öffentlichkeit auf den düsteren Racheengel aufmerksam. Gebannt verfolgt die ganze Stadt ihre anonymen Taten. Doch während das NYPD verzweifelt versucht, sie zu finden und sich ein Polizeibeamter dicht an ihre Fersen heftet, muss sich Erica entscheiden: Befindet sie sich mit ihrem Rachefeldzug auf dem richtigen Weg oder ist sie längst selbst zu dem geworden, was sie eigentlich bekämpfen wollte?
Nach erfolgreichen Filmen wie "The Crying Game" und "Breakfast on Pluto" dreht Neil Jordan diesen Rachethriller mit Jodie Forster. Dabei wählt der Regisseur anscheinend bewusst keine subtile Annäherung, sondern verteilt die Rollen nach Schwarz und Weiss. Die vermeindliche "Heldin", durch ihr Schicksal aus der Bahn geworfen, wird zur leidenden Identifikationsfigur und bekommt das Recht zur Selbstjustiz. Die Forster ist wie eigentlich immer eine Klasse für sich, aber der Film selbst mit den verkrampften Motivationserklärungen und der eindeutigen Message von Selbstjustiz ist ... zumindest diskutabel! Immerhin ist "Die Fremde in Dir" bemüht besser als die zeitgleich erschiehene blutige Kevin Bacon Variante "Death Sentence" - aber vermutlich nur wegen Forsters hervorragender Leistung.
Bewertung: 6/10

Nach erfolgreichen Filmen wie "The Crying Game" und "Breakfast on Pluto" dreht Neil Jordan diesen Rachethriller mit Jodie Forster. Dabei wählt der Regisseur anscheinend bewusst keine subtile Annäherung, sondern verteilt die Rollen nach Schwarz und Weiss. Die vermeindliche "Heldin", durch ihr Schicksal aus der Bahn geworfen, wird zur leidenden Identifikationsfigur und bekommt das Recht zur Selbstjustiz. Die Forster ist wie eigentlich immer eine Klasse für sich, aber der Film selbst mit den verkrampften Motivationserklärungen und der eindeutigen Message von Selbstjustiz ist ... zumindest diskutabel! Immerhin ist "Die Fremde in Dir" bemüht besser als die zeitgleich erschiehene blutige Kevin Bacon Variante "Death Sentence" - aber vermutlich nur wegen Forsters hervorragender Leistung.
Bewertung: 6/10

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