Mittwoch, 11. März 2009
Neu auf DVD:
Mark Wahlberg ist 'Max Payne'
Besessen jagt Cop Max Payne (Mark Wahlberg) die Mörder seiner Familie. Als der Fall schon zu den Akten gelegt werden soll, findet er unter Junkies und russischen Gangstern neue Spuren. Sie führen zu einer halluzinogenen Droge mit brutalen und blutigen Nebenwirkungen. Bevor Payne im Kampf gegen Gewalttäter und Geschäftemacher aufgerieben wird, findet er bei der für die Russenmafia arbeitenden Auftragskillerin unerwartet Unterstützung. Auf ihrer Jagd werden sie durch Visionen von Dämonen aus der Hölle geplagt.

" ... So kann man den Film in drei Teile zerlegen: den ziemlich umständlich konstruierten Anfang, um überhaupt eine Geschichte aufzubauen; einen großartigen Mittelteil mit dramatischen Bildern und echtem "Noir"-Feeling; und ein Shootout Finale, das arg gekünzelt wirkt und gerade so die Erwartungen erfüllt ..."
Bewertung: 6/10


--> Immer seltsamer muten allerdings die Verkaufsstrategien der Vertriebsfirmen (in diesem Fall 20th Century Fox). "Max Payne" erscheint in der gekürzten FSK 16 Kinofassung in den Videotheken, um eine Woche später als Uncut-Version groß im Verkauf vermarktet zu werden. Gleichzeitig wird den Videotheken mit bundesweiten Kontrollen und Strafen gedroht, damit auch nur die geschnittene Version im Verleih steht. So kann man Videotheken auch kaputt machen!

Meinen ausführlicher Kommentar zur Computerspiel-Verfilmung mit "Marky" Mark Wahlberg gibt es HIER

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Dienstag, 10. März 2009
Silbermond - Irgendwas bleibt (Remix)

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Neu auf DVD:
D.J. Carusos 'Eagle Eye'
Gerade erst ist der erfolgreiche Zwillingsbruder von Jerry Shaw (Shia LaBeouf) unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen, da taucht auf Jerrys Konto plötzlich eine riesige Geldsumme auf. Zuhause findet er Sprengstoff, Gift, Waffen und einen falschen Pass mit seinem Foto. Gleichzeitig bekommt er den Anruf einer unbekannten Person, die ihm sagt, daß er ihren Anweisungen Folge leisten muß, da in wenigen Augenblicken das FBI hereinstürmen wird. Nur wenig später befindet sich Jerry auf der Flucht mit der allein erziehenden Mutter Rachel (Michelle Monaghan), deren Sohn von der unbekannten Stimme bedroht wird. Beide sind Teil eines Spiels geworden einer unbekannten Kontrollinstanz, die nicht nur sie, sondern auch die amerikanische Sicherheit bedroht.

Weil die Macher um Regisseur D.J. Caruso bereits mit "Disturbia" ein erfolgreiches Hitchcock-Remake produziert haben, wurde "Eagle Eye" schon mit "Der Mann der zuviel wußte" verglichen. Der Vergleich hinkt natürlich bei einem Film, der vom Aufbau nicht nur an den Vorgänger erinnert (die Familientragödie als indirekter Auslöser für das folgende Drama), sondern vor allem an Erfolgen wie "Staatsfeind Nr. 1" und der "Bourne"-Reihe angelehnt ist. Allerdings wirkt "Eagle Eye" ziemlich konstruiert: nicht nur, dass auch der Überwachung und damit einhergehenden Bedrohung natürliche Grenzen gesetzt sind, auch die Grundidee der telefonischen Erpressung, die eigentlich wenig Sinn macht, muss man fraglos schlucken. Darüber hinaus bietet der Paranoia-Thriller durchgehend atemberaubende Spannung und jede Menge Action. Derartige Autocrashs hat man schon lange nicht mehr auf der Leinwand gesehen, die Jagd im Flughafen steht in bester "Stirb langsam"-Tradition und bei der Szene auf der Landstrasse hatte ich schon fast einen bedrohliches Flugzeug am Horizont erwartet. Die exzellente Besetzung, neben Shia LaBeouf und Michelle Monaghan u.a. auch Billy Bob Thornton als knurriger FBI-Agent, und großartige Leistungen bei Kamera, Schnitt und Effekten machen den Film zu einem Hightech-Erlebnis. So ist es schon bedauerlich, dass es nicht gelingt, die moderne Variante von "War Games" mit entsprechendem Tiefgang und ein Mehr an Glaubwürdigkeit tatsächlich zum Genreklassiker zu machen.
Bewertung: 7,5/10 (Moviepilot Prognose 6,5)


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D. J. Carusos 'Disturbia' (2007)
Bei einem Autounfall verliert der siebzehnjährige Kale (Shia Labeouf) seinen geliebten Vater. Ein Jahr später hat er die Sache noch immer nicht verarbeitet. Als ein Lehrer eine unüberlegte Bemerkung über seinen Vater macht, schlägt Kale ihn nieder und wird zu Hausarrest verurteilt. Nachdem ihm seine Mutter (Carrie-Anne Moss) Xbox und iTunes verbietet, beobachtet der Vorort-Müßiggänger seine Nachbarn, um sich die Zeit zu vertreiben. Dabei verknallt er sich in Ashley (Sarah Roemer), das scharfe Mädchen von nebenan, und gewinnt mehr und mehr die Überzeugung, dass ein anderer Nachbar, der ruhige Mr. Turner (David Morse), ein Serienmörder ist. Mit Hilfe von Ashley, seinem immer zu Scherzen aufgelegten Kumpel Ronnie (Aaron Yoo) und einer Reihe von High-Tech-Ausrüstung, wie zum Beispiel Handykameras und digitalen Camcordern, will Kale einen Kriminalfall lösen, ohne dabei sein Grundstück zu verlassen.

Shia LaBeouf gibt den aufsässigen Teenager, der zu Hause gefangen ist und die ganze Nachbarschaft ausspioniert. Dabei entdeckt er nicht nur das süsse Mädchen, sondern auch den vermeindlichen bösen Onkel. "Disturbia" mischt die Motive aus "Fright Night - Eine rabenschwarze Nacht" und Alfred Hitchcocks Klassiker "Das Fenster zum Hof" im Stil von Teenie Filmen wie "Faculty". Regisseur D. J. Caruso ("Taking Lives") gelingt dabei eine zwar nicht tiefgründige, aber flott inszenierte Mischung aus Teenie-Spaß und Horrorfilm. Ihm mag kein Meisterwerk gelungen sein, aber auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Film für die YouTube-Generation.
Bewertung: 8,5/10


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