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Montag, 30. März 2009
DVDs - Frisch gepresst im April 2009
crizcgn, 21:39h
0104 Diary of the Dead (George A Romero)
0104 Perro Come Perro - Den Letzten fressen die Hunde
0204 Death Race
0204 Babylon AD
0204 U-900 (Atze Schröder)
0204 Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
0204 Pakt der Bestien
0304 Nordwand
0304 Far Cry (Uwe Boll)
0304 Son of Sam
0304 Walled In
0604 The Warlords
0604 The good night (Danny DeVito)
0704 The Strangers
0904 Tintenherz
0904 Anonyma - Eine Frau in Berlin
0904 Poultrygeist - Night of the Chicken Dead
0904 House of D (Robin Williams)
0904 Quarantäne
0904 Dying Breed
0904 Boystown [OmU] (Pro-Fun)
0904 Dr House Staffel 4
0904 Psych (Staffel 2)
1604 Bedtime Stories
1704 Die Geschichte von Brandner Kaspar
1704 Das ultimative Geschenk
1704 Alphabet Killer
1704 Dead Heist
2204 Hell Ride (Dennis Hopper)
2204 Deception - Tödliche Versuchung (Ewan McGregor)
2304 Haven (Orlando Bloom)
2304 Lakeview Terrace (Samuel L Jackson)
2304 Splinter
2304 The Walker
2304 Wild Child
2304 So finster die Nacht
2404 Australia
2404 Shuttle - Endstation Alptraum!
2404 Teenage Champion - Go for Gold! (Zac Efron)
2804 Smart People (Dennis Quaid)
2904 Shelter [OmU] (Pro-Fun)

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100% Kultfilm:
The big Lebowski (1998)
The big Lebowski (1998)
crizcgn, 20:06h
Jeff Lebowski (Jeff Bridges), den alle nur 'Dude' nennen, ist ein alter, kiffender Hippie und dazu auch noch ein fauler Sack. Sein alltägliches Leben beschreibt er selbst mit den Worten: "Ich mache so das übliche: Fahr ein bisschen durch die Gegend, bowle ein wenig rum und ab und zu schmeiß ich mir einen Trip ein". Mit seiner Faulenzerei ist es aber vorbei, als er mit seinem Namensvetter, dem Multimillionär Jeffrey Lebowski (David Huddleston), verwechselt wird und ein Haufen obskurer Leute von ihm Schulden eintreiben wollen, die seine (vermeintliche) Frau Bunny (Tara Reid) bei der halben Stadt hat. Bei der Suche nach Erklärungen hetzt der 'Dude' von einer Eskapade in die Nächste und versucht eine vermeindliche Entführung von Bunny aufzuklären. So trifft er einen Pornoproduzenten, deutsche Nihilisten, mit Maude Lebowski (Julianne Moore) eine feministische Künstlerin, und weitere, merkwürdige Persönlichkeiten. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seinen beiden nicht minder obskuren Bowlingkumpeln Johnny und Walter, mit denen der Dude sich über die mehr oder wenigen wichtigen Dinge des Lebens - auf eine unterhatsame Art und Weise - unterhält. Johnny (Steve Buscemi) hat in der Truppe nicht viel zu melden und wird laufend von Walter (John Goodman) fertiggemacht, der sich selbst mit seinem Vietnamtrauma rumplagt.
"Ich bin nicht Mr. Lebowski, Sie sind Mr. Lebowski. Ich bin der Dude!"
Im Gegensatz zu ihren jüngsten etwas fahrigen Werken, geben die berüchtigten Brüder Ethan und Joel Coen bei ihrem Klassiker richtig Gas. Die völlig skurilen Figuren dürfen sinnfreie aber absolut zitierfähige Oneliner von sich geben, allen voran der tierisch abgefuckte, aber obercoole Dude, dargestellt von einem großartig aufspielenden Jeff Bridges. Aber auch seine Kollegen, besonders John Goldman als durchgeknallter Vietnam-Veteran, können richtig auf den Putz hauen. Die Handlung passt vermutlich auf einen Bierdeckel, inklusive einer Handvoll offensichtlicher Wendungen. Dafür liefert der Film aber einen erinnerungswürdigen Moment nach der nächsten. Allein die völlig abgefahrene Drogen-Sequenz im letzten Drittel ist brilliant weil unglaublich. Aber irgendwie bietet jede Szene entweder geniale Dialoge, urkomischen Situationswitz oder eine abgefahrene Inszenierung - zumeist alles in einem. Und das macht einen Kultfilm ja aus!
Bewertung: 9/10 (Moviepilot Prognose 8,1)

"Ich bin nicht Mr. Lebowski, Sie sind Mr. Lebowski. Ich bin der Dude!"
Im Gegensatz zu ihren jüngsten etwas fahrigen Werken, geben die berüchtigten Brüder Ethan und Joel Coen bei ihrem Klassiker richtig Gas. Die völlig skurilen Figuren dürfen sinnfreie aber absolut zitierfähige Oneliner von sich geben, allen voran der tierisch abgefuckte, aber obercoole Dude, dargestellt von einem großartig aufspielenden Jeff Bridges. Aber auch seine Kollegen, besonders John Goldman als durchgeknallter Vietnam-Veteran, können richtig auf den Putz hauen. Die Handlung passt vermutlich auf einen Bierdeckel, inklusive einer Handvoll offensichtlicher Wendungen. Dafür liefert der Film aber einen erinnerungswürdigen Moment nach der nächsten. Allein die völlig abgefahrene Drogen-Sequenz im letzten Drittel ist brilliant weil unglaublich. Aber irgendwie bietet jede Szene entweder geniale Dialoge, urkomischen Situationswitz oder eine abgefahrene Inszenierung - zumeist alles in einem. Und das macht einen Kultfilm ja aus!
Bewertung: 9/10 (Moviepilot Prognose 8,1)

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London to Brighton (2006)
crizcgn, 11:57h
Genau 24 Stunden hat Derek (Johnny Harris) Zeit, um Kelly (Lorraine Stanley) und Joanne (Georgia Groome) wieder aufzutreiben. Er war es nämlich, der die Londoner Prostituierte und die kleine Ausreißerin zu seinem wichtigsten Kunden geschickt hatte. Der reiche Perversling mit den speziellen Wünschen hatte wieder einmal nach ganz jungem, unverbrauchten Fleisch verlangt. Und die 12jährige Joanne brauchte dringend Geld. Jetzt sind das Mädchen und ihre ungewöhnliche Beschützerin auf der Flucht. Und in 24 Stunden wird irgend jemand büßen für das, was geschehen ist.
Wer von "London to Brighton" einen typisch britischen Gangsterfilm mit comicesken Blutorgien und zynischem Unterton erwartet, wird enttäuscht sein. Vielmehr erzählt Paul Andrew Williams in seinem Low-Budget Film ein emotionales Drama, das sich zwar einiger Thriller-Elemente wie manipulative Rückblenden bedient, aber auf inszenatorische Spielereien in der Tradition eines Guy Richie weitestgehend verzichtet. Sein Augenmerk liegt ganz auf den Personen und der Geschichte, wie es zu dem Drama kommen konnte, und dieser emotionalen Sicht ordnet er seine stilistischen Mittel unter. Dank überzeugender Darsteller (wobei besonders die 14-jährige Georgia Groome mit ihrer Intensität überrascht) ist ihm ein für einen Low-Budget Film ungewöhnliches und vor allem glaubhaftes Stück Brit-Kino gelungen.
Bewertung: 7/10

Wer von "London to Brighton" einen typisch britischen Gangsterfilm mit comicesken Blutorgien und zynischem Unterton erwartet, wird enttäuscht sein. Vielmehr erzählt Paul Andrew Williams in seinem Low-Budget Film ein emotionales Drama, das sich zwar einiger Thriller-Elemente wie manipulative Rückblenden bedient, aber auf inszenatorische Spielereien in der Tradition eines Guy Richie weitestgehend verzichtet. Sein Augenmerk liegt ganz auf den Personen und der Geschichte, wie es zu dem Drama kommen konnte, und dieser emotionalen Sicht ordnet er seine stilistischen Mittel unter. Dank überzeugender Darsteller (wobei besonders die 14-jährige Georgia Groome mit ihrer Intensität überrascht) ist ihm ein für einen Low-Budget Film ungewöhnliches und vor allem glaubhaftes Stück Brit-Kino gelungen.
Bewertung: 7/10

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DVD Reloaded
Fandango - Members Only (2000)
Fandango - Members Only (2000)
crizcgn, 10:45h
Welcome to Clubland, zum Rave in unwirklichen Welten. Hier tanzen die Menschen im Rhythmus der neuesten Musik und werfen Pillen für ein paar Stunden Glückseligkeit ein.
Welcome to Clubland, dem Zuhause der durchgeknallten Shirley Maus (Nicolette Krebitz), die von einer Karriere als Model träumt. Ihr Freund Lupo (Richy Müller) ist Chef des besten Clubs der Stadt. Er hat sein Leben und seine Umwelt im Griff. Nur Shirley kann ihn richtig aus der Fassung bringen. Sunny Sunshine (Moritz Bleibtreu), noch vor kurzem angesagtester DJ, hat sich aus diesem synthetischen Night-Club-Wahnsinn ausgeklinkt. Er hat eigentlich genug von all dem, als ihm die völlig aufgelöste Shirley in die Arme läuft. Er ahnt noch nichts vom Duke (Corinna Harfouch), bei dem Shirley und Lupo noch eine offene Rechnung zu begleichen haben, und er weiß vor allem noch nicht, wie nah er schon dran ist am totalen Fandango ...
"Fandango" ist der deutsche Versuch, den Groove aus den Techno Clubs auf die Kinoleinwand zu bringen. Doch von einem Technofilm erwartet man mehr als eine typisch deutsche, dämliche Story. Nämlich heisse Rhythmen und schnelle und grelle Bilder von feiernden Menschen. "Fandango" möchte trendsetzend sein. Er ist jedoch langatmig und unglaubwürdig mit verschenktem Schauspiel Potential. Ihm fehlt einfach der Groove. (Kommentar 05/2001)
Bewertung: 2,5/10

Welcome to Clubland, dem Zuhause der durchgeknallten Shirley Maus (Nicolette Krebitz), die von einer Karriere als Model träumt. Ihr Freund Lupo (Richy Müller) ist Chef des besten Clubs der Stadt. Er hat sein Leben und seine Umwelt im Griff. Nur Shirley kann ihn richtig aus der Fassung bringen. Sunny Sunshine (Moritz Bleibtreu), noch vor kurzem angesagtester DJ, hat sich aus diesem synthetischen Night-Club-Wahnsinn ausgeklinkt. Er hat eigentlich genug von all dem, als ihm die völlig aufgelöste Shirley in die Arme läuft. Er ahnt noch nichts vom Duke (Corinna Harfouch), bei dem Shirley und Lupo noch eine offene Rechnung zu begleichen haben, und er weiß vor allem noch nicht, wie nah er schon dran ist am totalen Fandango ...
"Fandango" ist der deutsche Versuch, den Groove aus den Techno Clubs auf die Kinoleinwand zu bringen. Doch von einem Technofilm erwartet man mehr als eine typisch deutsche, dämliche Story. Nämlich heisse Rhythmen und schnelle und grelle Bilder von feiernden Menschen. "Fandango" möchte trendsetzend sein. Er ist jedoch langatmig und unglaubwürdig mit verschenktem Schauspiel Potential. Ihm fehlt einfach der Groove. (Kommentar 05/2001)
Bewertung: 2,5/10

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Neu auf DVD:
Jacob Matschenz in '2er ohne'
Jacob Matschenz in '2er ohne'
crizcgn, 09:58h
Als Ludwig (Jacob Matschenz) ins Leben des 17-jährigen Johann (Timo Mewes) tritt, ist nichts mehr so wie früher. Die Gymnasiasten eint vor allem ihre Leidenschaft fürs Sportrudern, und auf ihrem schnittigen "Zweier ohne Steuermann" erkämpfen sie sich im Gleichtakt Sieg um Sieg. Doch der schnelllebige Ludwig will mehr: Wie Zwillinge tritt das Duo fortan auf dem Schulhof und im Ruderverein auf, mit Glatze und in den gleichen Klamotten. Was ihre Umwelt verstört, schweißt die sportiven Halbwüchsigen nur umso mehr zusammen. Doch dann verliebt sich Johann in Ludwigs sanfte Schwester Vera (Sophie Rogall). Heimlich müssen sich beide treffen, um den Bruder und Gefährten nicht gegen sich aufzubringen. Trotzdem scheint dieser von der Liaison zu ahnen. Nichts ist mehr so wie es war ...
Jobst Oetzmann, Regisseur von diversen Fernsehfilmen und Folgen der "Tatort"-Reihe, erzählt die Geschichte einer jungen Männerfreundschaft, die schnell ausser Kontrolle gerät, nach einer Novelle von "Spiegel"-Redakteur Dirk Kurbjuweit ("Die Einsamkeit der Krokodile"). Dabei gelingt ihm ein atmosphärisch dichter, aber symbolisch überstrapazierte Film, die in der Inszenierung überzeugt, aber durch seine Offensichtlichkeit abflacht. Jegliche offene Frage muss überdeutlich erklärt werden, wenn nicht durch die Handlungen, dann spätestens durch die Off-Erzählung der Hauptperson. Sein großes Plus ist allerdings die hervorragende Leistung der beiden jungen Hauptdarsteller, die mit ihrem imposanten Spiel den Film über weite Strecken und auch manche Klischeehaftigkeit tragen.
Bewertung: 6/10

Jobst Oetzmann, Regisseur von diversen Fernsehfilmen und Folgen der "Tatort"-Reihe, erzählt die Geschichte einer jungen Männerfreundschaft, die schnell ausser Kontrolle gerät, nach einer Novelle von "Spiegel"-Redakteur Dirk Kurbjuweit ("Die Einsamkeit der Krokodile"). Dabei gelingt ihm ein atmosphärisch dichter, aber symbolisch überstrapazierte Film, die in der Inszenierung überzeugt, aber durch seine Offensichtlichkeit abflacht. Jegliche offene Frage muss überdeutlich erklärt werden, wenn nicht durch die Handlungen, dann spätestens durch die Off-Erzählung der Hauptperson. Sein großes Plus ist allerdings die hervorragende Leistung der beiden jungen Hauptdarsteller, die mit ihrem imposanten Spiel den Film über weite Strecken und auch manche Klischeehaftigkeit tragen.
Bewertung: 6/10

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Jacob Matschenz im Moviepilot-Filmcheck
crizcgn, 09:03h
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Sonntag, 29. März 2009
RTL Eventkino:
Bruce Allmächtig (2003)
Bruce Allmächtig (2003)
crizcgn, 23:19h
Kleinstadt-TV-Reporter Bruce Nolan (Jim Carrey) ist eigentlich mit allem unzufrieden, was sein vermeintlich eintöniges Leben und auch seine Beziehung mit Grace (Jennifer Aniston) so mit sich bringt. Am Ende eines völlig verkorksten Tages lässt Bruce seiner Wut so richtig freien Lauf und gibt Gott in einer Schimpfkanonade die Schuld an allem. Und Gott (Morgan Freeman) hört zu. Und antwortet: Für eine Woche überlässt er Bruce seinen "Job" und überträgt ihm göttliche Kräfte. Doch ganz so einfach, wie Bruce immer dachte, ist der "Job" dann eben doch nicht.
Über die Qualität der Filmografie von Jim Carrey kann man sicher streiten. Fraglos gehört aber "Bruce Allmächtig" zu den Highlights des Vollblut-Komiker. Als Ersatz-Gott kann er voll aufspielen in einer Komödie zwischen familientauglichem Humor und verspielten Special-Effects. Eine geradezu göttliche Vorstellung liefert dabei Morgan Freeman als der Chef von da oben, der sich mit Carrey augenzwinkernd die Pointen zuwirft. Auch bemerkenswert in dem geradezu perfekten Popcornkino sind die rührige Rolle von Jennifer Aniston als Freundin und Steve Carell in seiner (fast) ersten Kinorolle als Konkurrent Evan (der in dem Sequel zu "Evan Allmächtig" wird).
Bewertung: 8,5/10

Über die Qualität der Filmografie von Jim Carrey kann man sicher streiten. Fraglos gehört aber "Bruce Allmächtig" zu den Highlights des Vollblut-Komiker. Als Ersatz-Gott kann er voll aufspielen in einer Komödie zwischen familientauglichem Humor und verspielten Special-Effects. Eine geradezu göttliche Vorstellung liefert dabei Morgan Freeman als der Chef von da oben, der sich mit Carrey augenzwinkernd die Pointen zuwirft. Auch bemerkenswert in dem geradezu perfekten Popcornkino sind die rührige Rolle von Jennifer Aniston als Freundin und Steve Carell in seiner (fast) ersten Kinorolle als Konkurrent Evan (der in dem Sequel zu "Evan Allmächtig" wird).
Bewertung: 8,5/10

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Neu auf DVD:
Atze Schröder in 'U-900'
Atze Schröder in 'U-900'
crizcgn, 10:19h
Wir schreiben das Jahr 1944 der Zweite Weltkrieg ist noch nicht zu Ende. Der deutsche Generalstab will das letzte verfügbare U-Boot, die U-900, in geheimer Mission von Toulon nach Warnemünde schicken. Als sich Atze Schröder ausgerechnet mit dem für diesen Einsatz verantwortlichen General Strasser (Jürgen Schornagel) anlegt, muss er gemeinsam mit Samuel (Oliver Wnuk) und Maria (Yvonne Catterfeld) fliehen: Das Trio kapert die U-900, wobei Atze sich als der legendäre Kapitänleutnant Rönberg ausgibt. Auch wenn er von Seefahrt keine Ahnung hat Atze wäre nicht Atze, hätte er nicht für jedes Problem die richtige Lösung. Doch schon bald wird die U-Boot-Mannschaft um Oberleutnant von Stetten (Götz Otto) misstrauisch, denn ihr „Kaleu“ gibt ständig äußerst unkonventionelle Befehle.
Comedian Atze Schröder versucht sich als Kinoheld gegen die Schergen der bösen Nazis. Allerdings macht er nur das, was er schon bei "Alles Atze" getan hat: sein Umfeld durch seine großspurige Art zu nerven. Das Ganze bleibt auch zumeist auf TV-Niveau hängen, nervt aber nicht derart wie man vermuten könnte. Auch wenn die Geschichte hart an der Kopie zum Klassiker "Das Boot" vorbeischlittert (und nebenbei auch Motive aus "Indiana Jones" mitnimmt), widerstehen Atze und Regisseur Sven Unterwaldt ("7 Zwerge") der Versuchung, spoof-mäßig eine dumme Gagparade zwischen Flachwitz und Fäkalhumor abzufeuert. Stattdessen bemühen sie sich, immer noch eine Story zu erzählen, die den Schröder-Humor trägt. Der allerdings kommt dabei überaschenderweise ziemlich zu kurz. Zwar schleichen sich immer wieder ein paar Schmunzler ein, die aber derart harmlos bleiben, dass sie kaum weiter auffallen und sich zumeist auf die bekannten Atze-Sprüche reduzieren ("Na, Männer. Alles fit im Schritt?"). Oliver Wnuk ("Stromberg") und Yvonne Catterfeld sind als Sidekicks überzeugende Stichwortgeber, während der Parallel-Plot um Jürgen Schornagel ("Antikörper") und Christian Kahrmann schon an die Schmerzgrenze der Plattheit geht. Letztendlich ist der Film nicht so schlecht wie er hätte sein können, aber er ist gleichzeitig auch viel zu mutlos, um wirklich dorthin zu gehen wo der Humor weh tut. Die Story selbst ist natürlich flach wie Ostfriesland, die Inszenierung aber durchaus professionell und fast kinotauglich.
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 0)

Comedian Atze Schröder versucht sich als Kinoheld gegen die Schergen der bösen Nazis. Allerdings macht er nur das, was er schon bei "Alles Atze" getan hat: sein Umfeld durch seine großspurige Art zu nerven. Das Ganze bleibt auch zumeist auf TV-Niveau hängen, nervt aber nicht derart wie man vermuten könnte. Auch wenn die Geschichte hart an der Kopie zum Klassiker "Das Boot" vorbeischlittert (und nebenbei auch Motive aus "Indiana Jones" mitnimmt), widerstehen Atze und Regisseur Sven Unterwaldt ("7 Zwerge") der Versuchung, spoof-mäßig eine dumme Gagparade zwischen Flachwitz und Fäkalhumor abzufeuert. Stattdessen bemühen sie sich, immer noch eine Story zu erzählen, die den Schröder-Humor trägt. Der allerdings kommt dabei überaschenderweise ziemlich zu kurz. Zwar schleichen sich immer wieder ein paar Schmunzler ein, die aber derart harmlos bleiben, dass sie kaum weiter auffallen und sich zumeist auf die bekannten Atze-Sprüche reduzieren ("Na, Männer. Alles fit im Schritt?"). Oliver Wnuk ("Stromberg") und Yvonne Catterfeld sind als Sidekicks überzeugende Stichwortgeber, während der Parallel-Plot um Jürgen Schornagel ("Antikörper") und Christian Kahrmann schon an die Schmerzgrenze der Plattheit geht. Letztendlich ist der Film nicht so schlecht wie er hätte sein können, aber er ist gleichzeitig auch viel zu mutlos, um wirklich dorthin zu gehen wo der Humor weh tut. Die Story selbst ist natürlich flach wie Ostfriesland, die Inszenierung aber durchaus professionell und fast kinotauglich.
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 0)

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