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Montag, 27. April 2009
Die Zukunft in 3D
Monsters vs. Aliens
Monsters vs. Aliens
crizcgn, 17:33h
Susan Murphy ist ein kalifornisches Mädchen wie jedes andere - bis sie an ihrem Hochzeitstag von einem Meteor voller Weltraumschleim getroffen wird. Plötzlich schießt sie irrsinnig in die Höhe und ist schließlich 15 Meter groß. Das Militär ist sofort zur Stelle, fängt sie ein und bringt sie zu einem streng geheimen Regierungsgelände. Dort wird sie als Monster "Gigantika" gebrandmarkt. Wie sich schnell herausstellt, ist sie nicht die einzige "Monstrosität", denn das Militär pfercht schon seit Jahren still und heimlich Monster auf diesem Gelände ein. Da ist beispielsweise der brillante, aber insektenköpfige Dr. Kakerlake, Das Missing Link - eine Kreuzung aus Affe und Fisch und ein Macho sondergleichen, der glibberige und unzerstörbare B.O.B. und schließlich die über 100 Meter große Made Insektosaurus. Doch die Tage ihrer Gefangenschaft sind gezählt, als ein mysteriöser außerirdischer Roboter auf der Erde landet und eine Schneise der Verwüstung durch das Land zieht. Der Präsident weiß nur noch einen Ausweg: Verzweifelt wendet er sich an General Putsch, der die bunt gemischte Monstertruppe gegen die Aliens anführen und somit die Welt vor der Zerstörung retten soll.

Das ist sie also, die heilsbringende Zukunft des Kinos in 3D. Leider musste ich feststellen, dass Technik bei mir nicht funktionieren will. Das macht das Leinwand-Erlebnis im entsprechenden Kino nicht nur äußerst anstrengend, die 3D-Effekte lenken auch nicht von der eigentlichen Geschichte ab. Und die entpuppt sich als Story-Kollage aus anderen Genre-Filmen, hauptsächlich aus "Independence day" und die Tim-Burton-Persiflage "Mars Attacks". Es lassen sich aber auch Motive finden aus "Godzilla", "Unheimliche Begegnung der Dritten Art", "Angriff der 20 Meter Frau" und vor allem der aberwitzigen "Monster AG". Manch einer mag das Parodie nennen, dafür aber bedarf es meiner Meinung nach mehr Witz und Timing, zwei Dinge die hier konsequent fehlen. So versucht sich der Präsident als American Über-Dad, entpuppt sich dabei aber als anstrengende Lachnummer. Auch die Monster als animations-typische Sidekicks wirken nur auf dem ersten Blick wirklich süss, über die vollen Laufzeit erweisen sie sich als ebenso oberflächlich wie lieblos charakterisiert. Sicher gibt es immer wieder Momente für Gross und Klein zu schmunzeln, aber der Film verlässt sich einfach zu sehr auf seine 3D-Effekte als dass er erst einmal eine originelle Story vernünftig entwickelt. Und wie gesagt - die haben bei mir einfach nicht funktioniert und somit auch nicht über die offensichtlichen Mängel in der Geschichte hinwegtäuschen können.
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 7,5)


Das ist sie also, die heilsbringende Zukunft des Kinos in 3D. Leider musste ich feststellen, dass Technik bei mir nicht funktionieren will. Das macht das Leinwand-Erlebnis im entsprechenden Kino nicht nur äußerst anstrengend, die 3D-Effekte lenken auch nicht von der eigentlichen Geschichte ab. Und die entpuppt sich als Story-Kollage aus anderen Genre-Filmen, hauptsächlich aus "Independence day" und die Tim-Burton-Persiflage "Mars Attacks". Es lassen sich aber auch Motive finden aus "Godzilla", "Unheimliche Begegnung der Dritten Art", "Angriff der 20 Meter Frau" und vor allem der aberwitzigen "Monster AG". Manch einer mag das Parodie nennen, dafür aber bedarf es meiner Meinung nach mehr Witz und Timing, zwei Dinge die hier konsequent fehlen. So versucht sich der Präsident als American Über-Dad, entpuppt sich dabei aber als anstrengende Lachnummer. Auch die Monster als animations-typische Sidekicks wirken nur auf dem ersten Blick wirklich süss, über die vollen Laufzeit erweisen sie sich als ebenso oberflächlich wie lieblos charakterisiert. Sicher gibt es immer wieder Momente für Gross und Klein zu schmunzeln, aber der Film verlässt sich einfach zu sehr auf seine 3D-Effekte als dass er erst einmal eine originelle Story vernünftig entwickelt. Und wie gesagt - die haben bei mir einfach nicht funktioniert und somit auch nicht über die offensichtlichen Mängel in der Geschichte hinwegtäuschen können.
Bewertung: 4/10 (Moviepilot Prognose 7,5)

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Sonntag, 26. April 2009
"Golden Girl" Bea Arthur ist tot
Bye bye Dorothy Sbornek!
Bye bye Dorothy Sbornek!
crizcgn, 21:08h
Im Alter von 86 Jahren ist die durch die Comedy-Serie "Golden Girls" bekannte US-Schauspielerin Bea Arthur gestorben. Arthur starb am frühen Samstagmorgen im Kreis ihrer Familie in Los Angeles. Sie war an Krebs erkrankt. Damit ist bereits das zweite Mitglied der wohl berühmtesten Frauen-WG nicht mehr am Leben.
Noch ein "Golden Girl" ist gestorben: Bea Arthur. Sie spielte Dorothy Sbornek, die größte der vier Mitbewohnerin mit der dunkelsten Stimme und den wahrscheinlich treffendsten Kommentaren. Die als sarkastische Bewohnerin der Seniorinnen-WG „Golden Girls“ einem weltweiten Fernsehpublikum bekanntgewordene Komödiantin Bea Arthur starb am Samstag friedlich im Kreis ihrer Familie in ihrem Haus im Los Angeles, wie ein Sprecher der Familie, Dan Watt, mitteilte.
Der weltweite Erfolg der „Golden Girls“ von 1985 bis 1992 verblüffte auf einem Fernsehmarkt, der sich zunehmend auf jugendliche Zielgruppen konzentrierte. Die drei in Miami residierenden „Golden Girls“ Arthur, Betty White und Rue McClanahan sowie Arthurs Filmmutter Estelle Getty, die im vergangenen Jahr gestorben war, verzauberten mit ihrem Charme Comedy- und Serienfans. In Anspielung auf die damals ebenfalls populäre Krimiserie „Miami Vice“ wurden die „Golden Girls“ auch „Miami Nice“ genannt.

Die am 13. Mai 1922 geborene Arthur hatte bereits eine lange Karriere als Bühnenschauspielerin hinter sich, als sie in der Serie „All In The Family“ Anfang der 70er-Jahre das Fernsehpublikum in den USA eroberte. Als Maude Finley wurde sie zur zentralen Figur der Serie, und ihre Dominanz brachte ihr eine eigene Serie – „Maude“ – ein. Für diese Rolle gewann sie 1977 den Emmy-Fernsehpreis. „Ich war bereits 50, hatte so viel auf dem Broadway und außerhalb des Broadways gemacht“, erinnerte sie sich 2008 in einem AP-Interview. „Dann sagten sie aber: 'Wer ist dieses Mädchen? Gebt ihr ihre eigene Serie.'“ „Maude“ lief von 1972 bis 1978. „Es war herrlich“, sagte sie, als sie die Serie verließ. „Ich habe jede Minute genossen. Aber es waren sechs Jahre, und ich denke, es ist an der Zeit zu gehen.“
Auch das Ende der „Golden Girls“ war eine Folge davon, dass Arthur nicht weitermachen wollte. McClanahan sagte, Arthur habe sich in dem „Golden Girls“-Format in den letzten Jahren eingeschränkt gesehen und habe deshalb die Serie verlassen. Sie hatte mit Arthur bereits bei „Maude“ zusammengearbeitet hatte und war eng mit ihr befreundet. Arthur sei eine fürsorgliche und geradlinige Frau gewesen.
Arthurs Markenzeichen waren neben ihrem Sarkasmus und trockenen Humor ihre Größe – sie maß 1,77 Meter – und ihre tiefe Stimme. Von 1950 bis 1978 war sie mit dem Broadway-Schauspieler und späteren Tony-Preisträger Gene Saks verheiratet. Mit ihm hatte sie zwei Söhne.
Quelle: www.welt.de
Dorothy, Blanche und Rose bei den TV Land Awards in LA 2008
Noch ein "Golden Girl" ist gestorben: Bea Arthur. Sie spielte Dorothy Sbornek, die größte der vier Mitbewohnerin mit der dunkelsten Stimme und den wahrscheinlich treffendsten Kommentaren. Die als sarkastische Bewohnerin der Seniorinnen-WG „Golden Girls“ einem weltweiten Fernsehpublikum bekanntgewordene Komödiantin Bea Arthur starb am Samstag friedlich im Kreis ihrer Familie in ihrem Haus im Los Angeles, wie ein Sprecher der Familie, Dan Watt, mitteilte.
Der weltweite Erfolg der „Golden Girls“ von 1985 bis 1992 verblüffte auf einem Fernsehmarkt, der sich zunehmend auf jugendliche Zielgruppen konzentrierte. Die drei in Miami residierenden „Golden Girls“ Arthur, Betty White und Rue McClanahan sowie Arthurs Filmmutter Estelle Getty, die im vergangenen Jahr gestorben war, verzauberten mit ihrem Charme Comedy- und Serienfans. In Anspielung auf die damals ebenfalls populäre Krimiserie „Miami Vice“ wurden die „Golden Girls“ auch „Miami Nice“ genannt.

Die am 13. Mai 1922 geborene Arthur hatte bereits eine lange Karriere als Bühnenschauspielerin hinter sich, als sie in der Serie „All In The Family“ Anfang der 70er-Jahre das Fernsehpublikum in den USA eroberte. Als Maude Finley wurde sie zur zentralen Figur der Serie, und ihre Dominanz brachte ihr eine eigene Serie – „Maude“ – ein. Für diese Rolle gewann sie 1977 den Emmy-Fernsehpreis. „Ich war bereits 50, hatte so viel auf dem Broadway und außerhalb des Broadways gemacht“, erinnerte sie sich 2008 in einem AP-Interview. „Dann sagten sie aber: 'Wer ist dieses Mädchen? Gebt ihr ihre eigene Serie.'“ „Maude“ lief von 1972 bis 1978. „Es war herrlich“, sagte sie, als sie die Serie verließ. „Ich habe jede Minute genossen. Aber es waren sechs Jahre, und ich denke, es ist an der Zeit zu gehen.“
Auch das Ende der „Golden Girls“ war eine Folge davon, dass Arthur nicht weitermachen wollte. McClanahan sagte, Arthur habe sich in dem „Golden Girls“-Format in den letzten Jahren eingeschränkt gesehen und habe deshalb die Serie verlassen. Sie hatte mit Arthur bereits bei „Maude“ zusammengearbeitet hatte und war eng mit ihr befreundet. Arthur sei eine fürsorgliche und geradlinige Frau gewesen.
Arthurs Markenzeichen waren neben ihrem Sarkasmus und trockenen Humor ihre Größe – sie maß 1,77 Meter – und ihre tiefe Stimme. Von 1950 bis 1978 war sie mit dem Broadway-Schauspieler und späteren Tony-Preisträger Gene Saks verheiratet. Mit ihm hatte sie zwei Söhne.
Quelle: www.welt.de
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DVD Reloaded
Beefcake (1999)
Beefcake (1999)
crizcgn, 18:18h
In den 50er Jahren kommt der junge Kanadier Neil O'Hara aus der Provinz nach Hollywood, um im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Bald lernt er den Fotografen Bob Mizer und dessen "Athletic Model Guild" kennen. Berühmtheit hat Mizer durch seine Zeitschrift Physique Pictorial erlangt, die offiziell als Bildmagazin für körperliche Ertüchtigung gilt, inoffiziell jedoch durch seine eindeutig homoerotischen Anklänge Furore macht. Statt dem erhofften Engagement beim Film erlebt Neil sein Coming Out und macht als Beauty Queen Karriere.
Thom Fitzgerald, Regisseur des preisgekrönten Films "The Hanging Garden", führt uns hinter die Kulissen der Fotografie von gutgeölt-glänzenden Muskelmännern der 50er. In einer semi-dokumentarischen Mischung von Archivaufnahmen und Spielszenen, von Dokumentation und Fiktion stellt er die Modellwelt zwischen Homoerotik und Drogen dar. Für Zuschauer ist die unverkrampfte und harmonische Darstellung ein einmaliges Vergnügen. Zwar verlässt der Regisseur mit seinen Themen nie die Oberfläche - Sex, Prostitution und Drogenmissbrauch werden im Weichspüler-Verfahren integriert. Aber gerade mit dieser geschönten Darstellung zieht er den Zuschauer in seinen Bann. Da wirkt selbst das eigentlich böse Ende wie ein Happy End. Damals war halt noch alles unverkrampft und schön - eine Illusion zwar, aber eine schöne. Wenn der ungewöhnliche Film nun noch in deutsch wäre statt in englisch mit Untertiteln, dann wäre er für jeden (schwulen) Zuschauer ein perfektes (erotisches) Vergnügen. (Original-Kommentar 09/2000)
Bewertung: 8/10

Thom Fitzgerald, Regisseur des preisgekrönten Films "The Hanging Garden", führt uns hinter die Kulissen der Fotografie von gutgeölt-glänzenden Muskelmännern der 50er. In einer semi-dokumentarischen Mischung von Archivaufnahmen und Spielszenen, von Dokumentation und Fiktion stellt er die Modellwelt zwischen Homoerotik und Drogen dar. Für Zuschauer ist die unverkrampfte und harmonische Darstellung ein einmaliges Vergnügen. Zwar verlässt der Regisseur mit seinen Themen nie die Oberfläche - Sex, Prostitution und Drogenmissbrauch werden im Weichspüler-Verfahren integriert. Aber gerade mit dieser geschönten Darstellung zieht er den Zuschauer in seinen Bann. Da wirkt selbst das eigentlich böse Ende wie ein Happy End. Damals war halt noch alles unverkrampft und schön - eine Illusion zwar, aber eine schöne. Wenn der ungewöhnliche Film nun noch in deutsch wäre statt in englisch mit Untertiteln, dann wäre er für jeden (schwulen) Zuschauer ein perfektes (erotisches) Vergnügen. (Original-Kommentar 09/2000)
Bewertung: 8/10

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Ciara feat Justin Timberlake - Love Sex Magic (Clip)
crizcgn, 02:28h
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