Samstag, 9. Mai 2009
Adam Sandler in 'Waterboy' (1998)
Bobby Boucher (Adam Sandler) hält sich für einen "Wasservertriebsingenieur", ist aber in Wirklichkeit nichts als ein einfacher Wasserträger. Statt Dank für seine stets hingebungsvoll ausgeführte Tätigkeit erwarten ihn bei der Cougars-Football-Mannschaft aber tagtäglich nur neue Spott-Tiraden. Als Trainer Red Beaulieu (Jerry Reed) ihn auch noch feuert, bricht für Bobby eine Welt zusammen. Doch als notorischer Optimist heuert er schon am nächsten Tag bei den erfolglosen Mud Dogs an - und die entdecken sein wahres Talent: Bobby ist ein genialer Tackling-Spieler ...

"Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden" gilt als erster Kinohit mit Adam Sandler und als Startschuss für seine Filmkarriere als Komiker. Mit dem Abstand von zehn Jahren muss man sich aber fragen warum. Der klischee-lastige Sportfilm erweist sich als zäh, witzlos und keinesfalls vergleichbar mit Sandlers späteren Werken. Die Handlung ist teilweise derart peinlich, dass man als Zuschauer schon mit ernsthaften Schäden rechnen muss, ohne auch nur ansatzweise schmunzeln zu können über die Plattitüden. Besonders deplatziert wirkt die ansonsten großartige Kathy Bates als dauer-keifende, einfach nur nervige Mutter. Was den Film aber richtig zum Disaster macht, ist die gruselige Synchronisation mit Matthias Knop ("Supa Richie") als tuntig-piepsige Sandler-Stimme. Verwirrenderweise hat sein schwarze Sidekick die Stimme von Ben Stiller (Oliver Rohrbeck) - und man hofft inständig das möge Sandler sein, der da gerade spricht. Ist er aber nicht, und das gibt dem Machwerk endgültig den Rest. Peinlich peinlich - und keinesfalls witzig!
Bewertung: 1/10 (Moviepilot Prognose 3,9)


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