Montag, 23. März 2009
Alien Apocalypse (2005)
Astronaut Dr. Ivan Hood (Bruce Campbell) und seine Crew kehren nach jahrelanger Mission wieder auf die Erde zurück. Doch was sie dort erwartet, hätten sie sich in ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen können: Termitengleiche Aliens haben den Planeten überfallen und die Menschen versklavt. Nun fallen sie über die Wälder her und drohen die Erde in eine Wüste zu verwandeln. Hood und seine Leute gehen Kopfgeldjägern ins Netz, die im Auftrag der Invasoren gnadenlos Jagd auf Menschen machen, und werden ebenso versklavt wie die Überlebenden der Invasion. Doch in der Gefangenschaft ersinnt er zusammen mit der Wissenschaftlerin Renee Kelly (Renée O'Connor) einen Plan, um die Menschheit wieder in die Freiheit zu führen ...

Diese TV-Produktion vom Sci-Fi-Channel ist derart gruselig schlecht, dass ich nicht einmal weiss, ob man sie als kultigen Trash durchwinken sollte, obwohl B-Movie Star Bruce Campbell den Streifen quasi veredelt. Die hanebüchene Story könnte im Entferntesten noch an "Planet der Affen" erinnern, die Darstellerleistungen (auch des Hauptdarstellers) aber haben mit Schauspiel kaum noch etwas zu tun. Und die Effekte sind sowas von grausam, dass selbst das sparsam verstreute Kunstblut (z.B. beim spontanen Kopfabbeissen durch die Insekten) mehr Orange wird als alles andere. Natürlich nimmt sich der Film zu keiner Minute wirklich ernst, aber auch bei aller Ironie wird das Ergebnis nicht ansehnlicher. Mit einem richtigen Kultstreifen wie "My name is Bruce" lässt sich "Alien Apocalypse" so gar nicht vergleichen. Ein Härtetest zur nächtlichen Stunde unter Einbeziehung von legalen (oder illegalen) Betäubungsmitteln hält er aber vielleicht dennoch statt.
Bewertung: 5/10


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